Fahrwerksmodifikation beim Spezialisten Zupin

horex-vr6_1Leider hat man im Werk bei der Abstimmung, oder nennen wir es wohlwollend Feinabstimmung des Fahrwerkes, nicht ganz jene Liebe einfließen lassen, wie es der VR6 eigentlich zugestanden hätte.
Die Kennfelder des Fahrwerkes, gemeint sind Druck- und Zugstufe, wie die jeweilige Federvorspannung der Gabel, wie auch des Federbeines sind grundsätzlich einstell- und somit veränderbar.
Vorausgesetzt es handelt sich um eine Roadster aus der Serie1.
Diese haben nämlich eben jenes Federbein von WP verbaut, welches diese Maßnahmen grundsätzlich zulässt.
Bei der Classic und jenen Modellen, welche nicht optional mit diesem Federbein geordert wurden, kam ein bedauerlicher Weise verhältnismäßig recht einfaches Element von Sachs zum Einsatz, welches am besten ohnehin ersetzt werden sollte.

Trotz dieser wie zuvor beschriebenen „Volleinstellbarkeit“ des Fahrwerkes, ist es im serienmäßigem Zustand nicht möglich, die für dieses Motorrad erforderlichen Felder zu erreichen.
So ist etwa das Federbein trotz aller Einstellmöglichkeiten in der Druckstufe deutlich unterdämpft, in der Zugstufe allerdings wiederum stark überdämpft.
Dies hat beispielsweise zur Folge, dass bei flotter Gangart und spät sowie stark angebremsten Kurven, das Hinterrad unnötig leicht wird und sich eine Instabilität bis hin zum Schlingern einstellt.
So etwas will der ambitionierte Horex Fahrer natürlich nicht!
Deshalb lag es nahe, sich wie auch beim Kauf, dem sehr kundenorientierten und aus dem Rennsport kompetenten Spezialisten Zupin anzuvertrauen, zumal dieser auch das Setup für die Café Racer auf Öhlins Basis zu verantworten hat und über die erforderlichen Parameter schon vor dem eigentlichen Prüfstand, ausreichend Erfahrungen sammeln konnte.
Heraus kam ein wirklich perfekt abgestimmtes Motorrad, welches nach meinem Dafürhalten auf völlig neue Beine gestellt wurde.
Homogen, ausgewogen und selbst im Grenzbereich deutlich besser zu beherrschen mit dem deutlichen Tick mehr Fahrfreude.
Zudem wurden bei diesem Umbau die Gabeltrohre Titan-Nitrid beschichtet.
Diese Oberfläche ist deutlich härter uns somit wesentlich verschleißärmer.
Ein attestiertes besseres Losbrechmoment bzw. Ansprechverhalten, ist im Straßengebrauch etwas schwer nachzuvollziehen.
Jedenfalls passt die farbliche Veränderung zum Horex Logo – das Kind im Manne läßt grüßen

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