Fahrbericht nach Fahrwerksmodifikation

Hallo Hans Peter,

will mich noch mal melden mit einem ersten Fahrbericht der umgebauten VR6.

Letzten Freitag ist das Paket von ZUPIN bei mir eingetrudelt, beinahe hätte ich die Postbotin geküsst…konnte mich aber in letzter Sekunde einbremsen.

Am Samstagmorgen dann beizeiten mit feuchten Händen ans Werk. Da es an diesem Tag eher bescheidenes Wetter gab, hab ich mir Zeit gelassen und das Moped mit Muse und Akribie wieder auf die Räder gestellt. Zunächst hab ich die Grundeinstellung laut Datenblatt von ZUPIN so belassen, mit irgendeiner Basis muss man schließlich anfangen. Der Einbau hat auch ohne Stress geklappt, so wirklich schrauberfreundlich ist das Kunstwerk aber nicht. Viele Befestigungen sind nur mit Drehmoment anzuziehen, wenn man vorher großzügig das halbe Moped zerlegt. Aber egal, alles wieder an seinem Platz.

Sonntagnachmittag dann erste Probefahrt, recht kühl ( 6°) aber sonnig.

Die Aktion war jeden EURO wert ! Auf Anhieb eine deutlich spürbare Verbesserung des Fahrverhaltens, schon mit der Grundeinstellung, noch nichts verstellt, probiert oder sonstwas. Trotz der niedrigen Temperatur spricht die Federung schön sensibel an, hab extra ganz üble Schlaglochpisten ausgesucht. Wenn das mit etwas Einstellungsarbeit noch besser wird….yappadappaduuuuu.

Jetzt kommt das Fahrwerk auf ein Niveau, wie es ein Fahrzeug in dieser Klasse haben MUSS !

Nach 108 km in Rheinhessen hab ich es dann gut sein lassen und mich zuhause vor den Specksteinofen mit einem Glas Vino Rosso gesetzt. In solchen Momenten weiß man, was einem gefehlt hat in den letzten Wochen. Der Ton des Sechszylinders ist einfach nur unverschämt, wer davon keine Gänsehaut bekommt….ist ev. schon tot, nur noch nicht begraben.

Soviel für den Moment in dieser Sache .

Ich rufe mal „MERCI“ für Deine Info und Hilfe von der Saar nach Salzburg !!!!!!

Bis demnächst.

Stefan

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